Wir an Ihrer Seite

Wir an Ihrer Seite

Demenz bedeutet für die gesamte Familie meist große Einschnitte in die persönliche Lebensführung. Pflegende Angehörige können ihren Beruf nicht mehr voll ausüben, müssen mit finanziellen Einbußen rechnen und haben das Gefühl, von der Gesellschaft mit ihren Problemen alleine gelassen zu werden. Die Folge ist nicht selten eine persönliche Überforderung im Kampf mit der Krankheit, der Bürokratie und dem Pflegealltag.

Wir stehen Ihnen in jeder Phase zur Seite, begleiten Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, beraten und informieren zuverlässig und unbürokratisch.

Zusammenarbeit im Netzwerk.

Professionelle Helfer finden bei uns ein starkes Netzwerk, in dem sie in Zusammenarbeit mit anderen Alzheimergesellschaften einen professionellen Austausch pflegen und ihr Know-How weitergeben können.

Wir bündeln und vernetzen Kompetenzen in der Region zum Wohle von Menschen mit Demenz.

Wenn Sie mit Menschen mit Demenz arbeiten und Ihre Erfahrungen und Fachqualifikationen einbringen möchten, dann rufen Sie unter 08024/4701837 an. Gern arbeiten wir mit Ihnen zusammen.

Demenz in Zahlen

Derzeit leben in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen mit einer mittelschwerden oder schweren Demenz.

Jährlich erkranken 200.000 Menschen an Demenz.

Statistiker des Bundesamtes gehen davon aus, dass die Zahl der Demenzkranken bis zum Jahr 2050 auf 2,4 Millionen steigen wird.

Aufgrund der veränderten Verteilung zwischen jungen und alten Menschenund der wachsenden älteren Bevölkerung ist mit direkten Auswirkungen auf die Versorgung von Menschen mit Demenz und die Finanzierung der Versorgung zu rechnen.

Demenz als gesellschaftliche Herausforderung

Demenzerkrankungen gehören zu den teuersten Alterserkrankungen.

Wie aus der Gesundheitsberichterstattung des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahre 2005 hervorgeht, betragen die Kosten für die Altersdemenz pro Patient und Jahr durchschnittlich 43.767 Euro. 67,9 Prozent entfallen dabei auf die Familie, 29,6 Prozent auf die gesetzliche Pflegeversicherung und 2,5 Prozent auf die gesetzliche Krankenversicherung.

Aufgrund der mit der Erkrankung einhergehenden Verluste von kognitiven Fähigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten ist eine komplexe personalaufwändige Betreuung notwendig.

Es gibt derzeit keine einheitliche Versorgungsstruktur für Menschen mit Demenz und deren Angehörige in Deutschland, allerdings viele Angebote bestehender Einrichtungen sowie Angebote, die als Pilotprojekte gelten.

Forschung

Derzeit sind etwa 7,3 Millionen Menschen in Europa an neurodegenerativen Erkrankungen – unter ihnen Demenz – erkrankt.

Die Europäische Union geht von einer Verdoppelung der Erkrankten bis zum Jahr 2020 aus.

Es gibt zurzeit keine wirksame Behandlung, die den Abbau der Gehirnfunktion aufhalten könnte.

Weltweit forschen 25.000 Wissenschaftler allein in der Grundlagenforschung an den Ursachen von Demenz.

Forschungsgelder fließen ebenso in Prävention, Maßnahmen zur Früherkennung, in die Verbreitung empfehlenswerter Pflegemethoden und Methoden der psychosozialen Begleitung sowie zur Klärung ethischer Fragen.

Es ist mittlerweile bekannt, dass Menschen mit Demenzen über kognitive Reserven verfügen. Diese Ressourcen können durch soziale Teilhabe, Bewegung und verschiedenen psychosozialen Methoden unterstützt werden.

Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Oberland e.V.

 1. Vorstand

Nadine Holzer, B.A., Gesundheitsmanagerin

2. Vorstand

Bettina Schiebel, Leiterin des Sozialen Pflegedienstes

Nicol Keilhammer, Kassier

Wissenschaftlicher Beirat

 Dr. phil. Niko Kohls, Dipl.-Psych.

Ehrenmitglieder

Peter H. Schilffarth, Stifter

Helga Rohra, Betroffene